Weekend in Tacoma

Am 28.Januar habe ich mich auf einen Kurztrip nach Tacoma begeben und dort das Glass Museum und das Washington State History Museum angeschaut. Es war sehr interessant, etwas über die Geschichte, die Landschaft und die Kultur des Bundestaates in dem ich hier lebe, zu lernen 🙂 Ein kurzer Besuch bei Ramona war auch noch drin =) Hab mich riesig gefreut sie nach einigen Monaten endlich mal wiederzusehen 🙂 Natürlich bin ich auch zur Tacoma Narrows Bridge gefahren, deren Original am 1. Juli 1940 eröffnet wurde und den Nicknamen „Galloping Gertie“ aufgrund der durch Wind verursachten Schwingungen bekam. Am 7.November 1940 collabierte die Brücke bei der Windstärke 8 in den Pudget Sound, die neue Brücke wurde am 14. Oktober 1950 eröffnet und steht noch heute.
Ein Video über den Brücken-Collaps findet ihr hier:

Da ich Couchsurfing in Tacoma gemacht habe, bin ich am Samstag Abend mit meinem Couchsurfing-Host Elizabeth zu meinem ersten Bluegrass Concert gegangen. Die Musik hat mich ein wenig an Irischen Folk erinnert, war aber echt gut 😉 Mal etwas ganz anderes zu dem was ich sonst normalerweise höre 🙂
Bilder von meinem Wochenende in Tacoma findet ihr wie immer in der Bildergalerie oder hier:
https://picasaweb.google.com/114326610356408720377/2012012829Tacoma?authuser=0&authkey=Gv1sRgCOaW8pScsIqNnQE&feat=directlink

P.S.: Auch im Passwortgeschützen Bereich der „Privaten Bilder“ sind neue hinzugekommen 😉 Zugang dazu bekommen nur Freunde, wenn du dazugehörst, meld dich einfach kurz bei mir 😉 Sende dir das PW dann zu.

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Winterwonderland in Washington

Für eine Woche stand hier die Welt still. Es hatte geschneit. Nur 15 inch, aber das reichte um den gesamten Verkehr im Norden lahmzulegen. Das College war für eine komplette Woche geschlossen, somit konnte ich natürlich auch nicht arbeiten. Ich habe den Schnee und den Sonnenschein genossen, bin viel draußen gewesen, da auch ich nirgendwo hinkam, weil mein Auto leider auch nicht für den Winter ausgerüstet war 😉 Ohne Winterreifen und Schneeketten war es leider absolut nicht möglich den nicht geräumten und nicht gestreuten Berg runter und später wieder hinaufzufahren 😉
In der Woche danach konnte ich dann jedoch zum Glück meine Stunden nachholen und mittlerweile hat sich der Alltag wieder eingependelt. Die Sonne scheint noch immer, ab und zu haben wir schon frühlingshafte Temparaturen von bis zu 15°C 🙂 Aber ich hab gehört es soll auch noch wieder viel Regen geben in den nächsten Tagen…

Weitere Bilder aus dem Winterwonderland findet ihr hier:
https://picasaweb.google.com/114326610356408720377/201201WalkingInAWinterWonderland?authuser=0&authkey=Gv1sRgCMukxIO4xorCOw&feat=directlink

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Snowboarding on Mount Baker

Endlich hab ich es auch mal in den Schnee und auf’s Board geschafft 🙂 Ich bin heute das aller erste Mal in meinem  Leben Snowboarden gewesen =) Es war meine Wintersport-Prämiere überhaupt^Bin nämlich auch noch nie Ski gelaufen und fühlte mich schon etwas komisch in dem Ski-Lift…Aber ich hab’s geschafft, einmal den Berg hinunter, wenn auch eher mehr im Schnee als auf dem Board 😀 Brauche definitiv noch etwas Übung… soll aber definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, hoffe, dass ich hier nochmal die Möglichkeit habe Snowboarden zu gehen und sonst halt im nächsten Winter daheim in Deutschland. =)

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My American Christmas

Das ist sie, die gesamte Familie meine Gasteltern die hier inWashington State lebt. (Nicht vergessen, dass der Großteil in Illinois, in der Nähe von Chicago lebt 😉 ) Insgesamt waren wir 28 Personen am 1. Weihnachtstag, denn hier in Amerika gibt es die Geschenke nicht am Heiligabend wie bei uns daheim… Dennoch sind Pamela, Dennis und ich am Heiligabend zu einem Lichtergottesdienst in die Kirche gegangen. Ausnahmsweise in einer anderen Kirche als der wo wir normalerweise hingehen. Der Gottesdienst war wunderschön, sehr ähnlich zu dem den ich aus meiner Heimat kenne. Jeder bekam eine Kerze und zum Abschluss haben wir einen riesigen Kreis gebildet, die Kerzen angezündet und gemeinsam das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ (natürlich die englische Version) gesungen. Ich muss zugeben, dass sich da doch die ein oder andere kleine Träne aus meinen Augenwinkeln gelöst hat 😉

Am nächsten Morgen kamen wieder Scott, Cheryl und die Kids zum Frühstück zu uns, und natürlich um Geschenke auszupacken, denn die Bescherung fand in diesem Jahr bei uns statt, da im neuen Haus von Scott und Cheryl aufgrund von andauernden Bauarbeiten leider kein Platz für einen Weihnachtsbaum war.

Die Kinderaugen und auch von uns allen anderen strahlten und alle waren zufrieden mit ihren Geschenken. Anschließend ging es weiter nach Lynden zum Rest der Familie, wo wir wieder ein gemeinsames Dinner-Buffet veranstaltet haben und wo es noch einmal für jeden ein paar kleine Geschenke gab:

Ganz nahc der Tradition des „Stockings“ (Strumpf) brachte jedes Familienmitglied seinen Stocking mit und hängte ihn im Haus auf. Alle Familien hatten kleine Geschenke für alle gemacht und damit wurden diese nun gefüllt. Auch ich hatte einen besonders tollen bekommen. Pamela hat sich die Mühe gemacht und mir extra selbst einen genäht, riesen groß und in der Form einen High-Heels 😉 Soooo toll!

Am späten Nachmittag haben wir uns alle gemeinsam, mit unseren gefüllten Stockings in der Hand ins Wohnzimmer gesetzt und dann durften die Kleinen ihre zuerst öffnen. Die Reihenfolge ging nach Alter und um es später etwas zu verkürzen, haben die Paare nachher ihre Stockings gemeinsam geöffnet. Nach einer guten Stunde hatte dann auch jeder all seine Geschenke geöffnet 😉

Anschließend haben wir alle gemeinsam noch einen Weihnachtsfilm geschaut, bevor es auch für uns wieder nach Hause ging.

Soweit hatte ich ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreise meiner Gastfamilie, habe kaum etwas vermisst, nur als ich am nächsten Morgen um 10Uhr fertig aus der Dusche kam, und ich feststellen musste, dass bereits unser Weihnachtsbaum komplett abgeschmückt und draußen verschwunden war und auch die Weihnachtslichterdeko draußen abgenommen war, hat mir das doch einen mehr oder weniger großen Kulturschock versetzt 😉 Ich mein, es war doch erst der 2. Weihnachtstag?! Naja, wie heißt das Motto unseres Stipendiums so schön? Not good, not bad, just DIFFERENT! 🙂

In diesem Sinne wünsche ich auch euch Lieben daheim ein wunderbares Weihnachtsfest!

Eure Anja

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College, Jazz Ensemble und Band

Wahnsinn, wie schnell die Zet vergeht. Es fühlt sich noch immer an, als wären gerade einmal 2 oder vielleicht 3 Wochen vergangen, seit ich in den USA bin, doch tatsächlich, es ist schon die 12 Woche College vorüber, ich habe mein Transcript (Zeugnis) bekommen und meine Kurse sehr gut abgeschlossen, mit einem GPA von 3.71. Habe für meine Kurse Photography, Jazz Ensemle und Skagit Community Band jeweils ein „A“ bekommen und für Marketing ein „B+“. Ich finde ich kann wirklich stolz auf mich sein. Denn die Zeit war nicht ohne, im Gegenteil, sogar ziemlich stressig: Zusätzlich zu den 15Std die ich wöchentlich am IT Help Desk arbeite, kamen ca. 12Std Arbeit für meinen Photography Kurs hinzu, ca. 9Std für das Jazz Ensemble, 3Std für die Band und nochmal zwischen 15 und 20Std pro Woche für meine Hausaufgaben im meiner Online-Marketing Klasse (die Zeiten sind inklusive der Stunden die ich am College verbracht habe). Da ich auch nur von Dienstag bis Donnerstag am College war und versucht habe das alles in 3 Tagen (zwischen Dienstag und Donnerstag) zu schaffen, ist auf Dauer echt hart 😉 Die Wochenenden hab ich versucht so frei wie möglich zu halten, um kleine Kurztrips oder andere tolle Sachen unternehmen zu können. Aber ich habs geschafft, erfolgreich, wie ich finde 🙂 Hinzu kamen noch einige Performances mit dem Jazz Ensemble in der Skagit Brewery (4x) und ein Brass Konzert mit der Band. Zu Weihnachten hin haben wir auch noch ein Weihnachtskonzert gegeben. Und ja, ich habe mich getraut und bereits beim 2. Auftritt mit dem Jazz-Ensemble vor Publikum alleine improvisiert, obwohl ich vor diesem Kurs absolut null Erfahrung mit Jazz oder Improvisation hatte 🙂

 

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