Das PPP & Ich

Mein WEG zum PPP

Ich habe mich bereits für das Parlamentarische-Patenschaftsprogramm 2010/2011 beworben, damals hat es leider nicht auf anhieb geklappt.

Im Mai 2010 habe ich mich dann für das PPP 2011/2012 beworben. Im Januar 2011 habe ich dann endlich die Nachricht bekommen „Frau Elbert Sie sind dabei“. Wolfgang Zöller, Bundestagsabgeordneter meines Wahlkreises, übernimmt die Patenschaft für dieses Jahr für mich. Seit diesem Zeitpunkt ging die Zeit rasend schnell vorbei und die Vorfreude wächst auf MEIN Jahr in den USA.

Ich möchte mich hier nochmal bei allen Menschen bedanken, die mich hierbei unsterstützt haben und unterstützen! DANKE!

Hier ein paar Informationen zum PPP

Deutsche Einwanderung in die USA

Deutsche und Amerikaner verbindet eine mehr als 300-jährige Geschichte. Am 6. Oktober 1683 landeten erstmals dreizehn deutsche Familien mennonitischen Glaubens im Hafen von Philadelphia. Sie suchten ein Leben in gesicherter Glaubensfreiheit und gründeten zu diesem Zweck die Siedlung Germantown. Millionen Deutsche sind ihnen seither gefolgt. Für sie alle war Amerika das Land der Hoffnung auf ein besseres Leben. Dies galt für die wirtschaftlich Schwachen ebenso wie für die politisch und religiös Verfolgten. In der Neuen Welt fanden sie Arbeit, größere Entfaltungsmöglichkeiten und ein Leben in Freiheit.

Zweck des PPP

1983 wurde das Parlamentarische Patenschafts-Programm aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Das PPP ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Es wurde vereinbart, dass junge Deutsche ein Jahr in den USA verbringen und junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland. Schülerinnen und Schüler leben in Gastfamilien und besuchen eine örtliche Oberschule, junge Berufstätige absolvieren ein Praktikum in einem Betrieb und besuchen eine Berufsschule. Durch diesen Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermittelt werden.

Allgemeines

Deutschen Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen wird durch ein Stipendium ein einjähriger Aufenthalt in den USA ermöglicht.

Bundesweit stehen voraussichtlich 360 Stipendien zur Verfügung. Es kann nicht gewährleistet werden, dass in jedem Wahlkreis ein Stipendium an eine Schülerin oder einen Schüler vergeben wird.

Stipendium

Das Stipendium umfasst unter anderem die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten, nicht aber das Taschengeld. Fahrtkosten zu den Auswahlgesprächen, die möglichst in Wohnortnähe stattfinden, werden nicht erstattet.

Verlauf des Aufenthaltes – was erwartet die Jugendlichen?

Deutsche Schülerinnen und Schüler leben in den USA in Gastfamilien und besuchen für die Dauer eines Schuljahres eine amerikanische High School. Für junge Berufstätige sieht das Programm den Unterricht an einem Community College oder einer vergleichbaren Bildungsstätte und ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb vor. Die Teilnehmer können auch selbst Praktikantenplätze in den USA vorschlagen.

Was wird von den Jugendlichen erwartet?

Der Deutsche Bundestag erwartet, dass die Stipendiaten als junge „Botschafter“ ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen jungen Deutschen und Amerikanern leisten.

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